Mädchen Prügeln Sich

In der Nacht vom 12.08.2017 sind am Düsseldorfer Hauptbahnhof zwei minderjährige Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren auf zwei 17-jährige Mädchen losgegangen und haben sie geschlagen. Die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Tatsache ist aber, dass die Angreiferinnen jünger waren als die Opfer. Und diesmal Mädchen!

So etwas ist in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. Immer mehr Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren neigen zu Gewalttaten, und die Hemmschwelle, diese Option in Betracht zu ziehen, sinkt. Das Phänomen „Massenschlägereien“ auf Schulhöfen belegt dies.
Ich sehe darin eine die Folge angestauter Emotionen, die Jugendliche nicht verarbeiten, da sie es weder in der Schule noch im späteren im Studentenleben lernen. Die Folge ist ein Gefühlsdamm, der sich mit der Zeit füllt und eines Tages ohne Vorankündigung in Form von psychischen Krankheiten wie Depressionen und Burnout oder auch in körperlichen Aggressionen gegenüber der Umwelt zum Ausbruch kommt.
Die Lösung hierfür wäre, dass Jugendliche bereits während der Pubertät darauf sensibilisiert werden, mit verletzten Emotionen umzugehen, damit diese sich nicht anstauen. Vor allem der Aspekt „Wie gehe ich als junger Mensch damit um, wenn ich bedroht werde?“ ist dabei wichtig, damit die Situation frühzeitig erkannt und entsprechend gehandelt werden kann.

Quelle: www.focus.de/düsseldorf
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