Meine Reise nach Thüringen

Voller Vorfreude und Begeisterung machte ich mich auf die Reise für meine dreitägige Lesereihe nach Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Schulfördervereine e.V.. Die tollen Mitarbeiterinnen, haben mich über den gesamten Zeitraum meiner Lesereihe begleitet und sämtliche Organisationen bereits Wochen vorher übernommen.

Teil 1 – Spalatin Gymnasium Altenburg (Jena) | 200 Schüler
Hier bin ich kurz vor dem Lesungsmarathon von 5 1/2 Stunden mit der Schulleiterin Frau Birgit Kriesche vom Christlichen Spalatin Gymnasium in Altenburg (Jena). Offiziell ist dort auf der Schule Handyverbot, doch für den schnellen Schnappschuss hat sie eine Ausnahme gemacht.
Der Lesungsmarathon ging von 08:00 – 13:30 Uhr. In den Zwischenpausen waren die Journalisten mit Fragen dran. Es blieb mir lediglich die Zeit zur Wasserflasche zu greifen.

Teil 2 – Erfurt | 100 Schüler
Hier wurde der zweite Teil der Lesereise für mich sehr emotional, denn es war die Stadt Erfurt. Die Stadt, wo damals ein Schüler im Jahre 2002 den Amoklauf am Gutenberg Gymnasium vollzog. Als dies geschah, war ich damals 15 Jahre alt gewesen. Und heute nach 16 Jahren ist dieses Geschehen ebenfalls ein wichtiger Bestandteil meines Programms, sodass ich selbst an diesem Tag mehr als sonst gefordert.

Teil 3 – Kulturanum Gymnasium (Jena) | 100 Schüler
Und zu zuletzt, konnte ich die Lesereise wieder in Jena abschliessen.

Abschliessend kann ich sagen, dass die Reise nach Thüringen nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch eine Bereicherung für alle Seiten gewesen ist, was sich am Ende jeder Veranstaltung in der Diskussion mit den Zuhörern bestätigt hat. Nicht nur die Schüler stellten interessante Fragen, sondern auch die anwesenden Lehrkräfte beteiligten sich stark.
Mit einem Gefühl der vollbrachten Leidenschaft, fuhr ich nach 3 Tagen wieder von Jena nach Köln und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte mal war. An der Stelle: Jena ist eine wunderbare Stadt mit viel Grün und Kultur für all diejenigen, die noch nicht da waren 😉