Über

1987 geboren und aufgewachsen in Ratingen, verbrachte  ich meine Jugend bis zu meinem 19. Lebensjahr zu Hause. Mit dem Auszug begann meine Reise durchs Leben. Auf der Suche nach mir selbst. Nach und nach begann ich das komplette tamilische Gesellschaftssystem zu hinterfragen, in dem ich Zuhause in der Welt meiner Eltern aufwuchs. Ich begann, den integrierten „Chip“, den ich von dort mitnahm, neu zu programmieren. Im Austausch mit Jugendlichen in kulturellen Feierlichkeiten und Vereinen gelang es mir, die verborgene Gedanken-und Gefühlswelt in meinem Werk zu offenbaren. Eine Welt, die außer den Jugendlichen und ihren Freundeskreisen niemand kennt.

 

Von 2012 - 2016 war ich parallel zu meinen Alltagspflichten auch in der Kinder-und Jugendarbeit tätig gewesen, so wie als Dozent für Wirtschaft&Verwaltung im Sozialwerk Aachener Christen e.V. (Aachen), Kinder-und Jugendzentrum (JugZ e.V., Köln),  und schließliche in der Flüchtlingshilfe beim Deutschen Roten Kreuz e.V. & Johanniter Unfall-Hilfe e.V. in Köln. Eine Fortbildung für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus im  Autdoor Fachdienst gGmbH (Aachen).

Die Ausbildung als Kaufmann für audiovisuelle Medien hatte in der Vergangenheit den Vorteil einen kreativen und zugleich kaufmännischen Bereich abzudecken, sodass mir ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung stand, mich beruflich zu positionieren. Tatsächlich war ich zuletzt beim Fernsehen als Redakteur tätig, doch meine sozial-künstlerische Ader hatte sich durchgesetzt, sodass ich hauptamtlich in die Flüchtlingshilfe einstieg und das Ganze ab dem Zeitpunkt seinen Weg als Autor & Vortragsredner nahm.

Nicht im Ansatz hätte ich geahnt, dass ich Zeuge von einer erneuten Flüchtlingsankunft in Deutschland werde. Als ich im Jahre 2014 in die Arbeit mit  Flüchtlingen einstieg, war mir eines klar: Wir sind alle reicher, als die angekommenen eine Millionen Menschen. Ich war entschlossen, den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Hoffnung zu geben und ihnen eine schöne Zeit zu bereiten. So konnte ich im Zuge meiner Arbeit als Flüchtlingsbetreuer all den Kindern wichtige Werte und ein Grundhandwerkzeug vermitteln. Damit sie auf ihrer weiteren Reise durch Deutschland eines Tages friedlich im Exil ankommen – wie auch ich es geschafft habe.

Seit 2016 befinde ich mich mit dem Projekt der Identitätsreise:"Wer bin ich wirklich?" offiziell auf Vortrags-und Lesetour in Schulen, so konnte ich bereits in Zusammenarbeit mit Stiftungen und kommunalen Behörden bereits über 4000 Menschen erreichen und die Reise geht weiter.