Über mich

1987 mit sri-lankischen Wurzeln geboren und in Ratingen aufgewachsen, verbrachte  ich meine Jugend bis zu meinem 19. Lebensjahr zu Hause. Mit dem Auszug begann meine Reise durchs Leben. Auf der Suche nach mir selbst. Nach und nach begann ich das komplette tamilische Gesellschaftssystem zu hinterfragen, in dem ich Zuhause in der Welt meiner Eltern aufwuchs. Ich begann, den integrierten „Chip“, den ich von dort mitnahm, neu zu programmieren. Im Austausch mit vielen Jugendlichen bei unterschiedlichen kulturellen Feierlichkeiten und Vereinen gelang es mir endlich, die verborgene Gedanken-und Gefühlswelt in meinem Buch zu offenbaren. Eine Welt, die außer den Jugendlichen und ihren Freundeskreisen niemand kennt.

 

2015 im Rahmen einer Parteiversammlung als Gastreferent zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Guido van den Berg zum Thema "Flüchtlinge".

Von 2012 - 2016 war ich parallel zu meinen Alltagspflichten auch in der Kinder-und Jugendarbeit tätig gewesen, so wie als Dozent für Wirtschaft&Verwaltung im Sozialwerk Aachener Christen e.V. (Aachen), Kinder-und Jugendzentrum (JugZ e.V., Köln) Standort Weiden und Boltensternstrasse, Übermittagsbetreuung Katholische Jugendagentur (KJA, Köln) und schließliche in der Flüchtlingshilfe beim DRK e.V. & JUH e.V. Eine Weiterbildung für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus im  Autdoor Fachdienst gGmbH (Aachen). Bei den ganzen Tätigkeiten, darf natürlich der Abschluss nicht fehlen :-), nämlich als Kaufmann für audiovisuelle Medien. Tatsächlich war ich kurz auch beim Fernsehen (Broadlight Gmbh, Endemol Shine GmbH) als Redakteur tätig, doch meine sozial-künstlerische Ader hat sich durchgesetzt, sodass ich hauptamtlich in die Flüchtlingshilfe einstieg und das Ganze ab dem Zeitpunkt seinen Weg nahm. Nicht im Ansatz hätte ich geahnt, dass ich Zeuge von einer erneuten Flüchtlingsankunft in Deutschland werde. Als ich im Jahre 2014 in die Arbeit mit  Flüchtlingen einstieg, war mir eines klar: Wir sind alle reicher, als die angekommenen eine Millionen Menschen. Ich war entschlossen, den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Hoffnung zu geben und ihnen eine schöne Zeit zu bereiten. So konnte ich im Zuge meiner Arbeit als Flüchtlingsbetreuer all den Kindern wichtige Werte und ein Grundhandwerkzeug vermitteln. Damit sie auf ihrer weiteren Reise durch Deutschland eines Tages friedlich im Exil ankommen – wie auch ich es geschafft habe.

In meiner Funktion als Kinder-und Jugendbetreuer beim DRK e.V. In der letzten Funktion als Flüchtlingskoordinator in der Landeszentrale der JUH e.V. Als Flüchtlingsleiter einer Notunterkunft in Hürth, war ich zuständig für die Gesundheit und das Leben von 150 Menschen. Dazu gehörten Männer, Frauen und ganze Familien. Später übernahm ich die Koordination der Spenden in der Landeszentrale. Diese Arbeit habe ich mit guten Gewissen im Frühjahr 2016 erfolgreich beendet, um heute in Schulen und Universitäten Schülern die Möglichkeit zu geben sich von ihren "Ängsten" unabhängig vom kulturellen Hintergrund zu befreien. Durch eine Mischung aus Lesung |Vortrag & Diskussion, nehme ich die Schüler mit auf die emotionale Reise in die eigene Kindheitsvergangenheit, bishin zur Gegenwart. Wie ich es geschafft habe mich vom Status als "Rüpelschüler" zu befreien, um letzendlich als Jahrgangsbester die Schule zu verlassen und wie dies jeder Schüler es schaffen kann, unabhängig davon in welchen familiären Umständen er aufwächst. Seit 2016 befinde ich mich aktiv auf Vortrag-und Lesereise in NRW. Über meinen letzten Besuch in der katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Köln bekam ich folgendes Echo:

„Herr Deva Manik verkörpert das, was mit Recht als eine resiliente Person bezeichnet werden kann. Die Mischung aus ergreifender Lesung, biografischer Authentizität und fachorientierter Diskussion läßt für unsere Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik Theorie lebendig werden, eröffnet autobiografische Perspektiven und fördert so einen pädagogischen Optimismus, der allen zu wünschen ist.“ Prof.Dr.Obermaier, KathO Köln  

„Lieber Deva, verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2017, möchte ich mich nochmals für deine beeindruckende Lesung bedanken, deren Gast ich sein durfte.“ Wolfgang Schoch, Schuldirektor, Wilhelm-Fabry-Realschule Hilden  

„Auch wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir für den tollen Abend. Es war eine sehr austauschreiche und von unserer Seite aus auf jeden Fall eine erfolgreiche Lesung und Diskussion.“ Ment4You Team Münster

„Ich habe den Auftakt der Veranstaltung noch mitbekommen und fand die Mischung aus Erzählung und Lesung sehr erfrischend. Frau M. von der Schule hat mir letzte Woche noch zurückgemeldet, dass Sie Schüler aus der Reserve gelockt haben,von denen man sonst nicht viel hört.“ KI Remscheid