Hof, Naila & Oberkotzau

Diesmal führte mich der Kompass nach Hof, um genau zu sein in das idyllische Oberfranken. Ein bis dahin für mich unentdeckter Ort, was sich am Ende als versteckte Oase der Ruhe sich herausstellte. Insgesamt an 4 Orten sollten 6 Veranstaltungen innerhalb von drei Tagen stattfinden. Tatsächlich war diesmal nicht nur meine körperliche Kondition, sondern auch mein Geist gefragt.

In den Städten Hof, Oberkotzau, Naila und Ahornberg, erwarteten mich Lehrer- und Schüler mit voller Neugier. Mit der Fachstelle gegen Rechtsextremismus, die unter der Trägerschaft des Bundesförderprogramms „Demokratie leben“ mich einlud, wurde das Ganze organisiert und begleitet. Ein kleiner Einblick während meiner Reise:

Das Besondere ist nach wie vor die Fragerunde der Schüler und Schülerinnen. Dieser Teil des Programms ist genau der Dreh-und Wendepunkt, wo sich herausstellt, ob ich den Einzelnen innerhalb der 90 Minuten erreicht habe und welche Themen in seinem Leben ihn beschäftigt. Dabei vergessen viele Fragende die hohe Anzahl der anwesenden Schüler. Ein besonderer Moment, der verändernd für den Einzelnen ist und genau das ist das große Ziel!

Als am Ende jeweils einzelne zu mir kamen und mir die Hand gaben und sich bedankten, war stets eine symbolische Geste. Und so ging die Reise schließlich im Frauen-und Mädchenzentrum zu Ende mit den folgenden Worten einer Zuhörerin, womit sie sich verabschiedete:

„Ich werde Sie nie vergessen“