Autor & Vortragsredner

Identitätsreise: „Wer bin ich wirklich?“

Thema: Identitätsreise– „Wer bin ich wirklich?”, wenn man in der Kindheit und Jugend zerrissen ist
Stil: Vortrag mit Lesung und Diskussion
Trailer: Zu Beginn läuft ein kurzes Video (1 Minute). Hierzu wäre ein Projektor in der Aula notwendig.
Musik: Mit einem MP3 Musiktitel (technische Voraussetzung vorausgesetzt) erfolgt die Einbindung von musikalischen Sequenzen, um das gesprochene Wort mit Klängen wirken zu lassen.

Zeit:              90 Minuten|  60 Minuten Vortrag | 30 Minuten Offene Fragerunde
Klassen:       8 – 13
Zielgruppe: Berufsbildende Schule | Gesamtschule | Gymnasium | Hauptschule | Realschule |
Größe:         100 – 200 Schüler pro Veranstaltung | Mehrere Lesungen an einem Tag möglich (Sonderkondition!) |

Kontakt: Schreiben Sie mir hierzu eine Mail mit einem Terminvorschlag und der Gruppengröße. Bitte beachten Sie, dass eine Buchung mindestens 6 Wochen vor geplanten Termin geprüft werden kann. Es können auch zwei Veranstaltungen an einem Tag gemacht werden z.B. für zwei Jahrgangsstufen oder mehr.

Mail:           info@imglashaus.com oder 0221 42330279

Der Vortrag arbeitet sich chronologisch durch meine Jugend bis zum Erwachsenenalter und dabei ist im Fokus, welche Hürden ich überwinden musste, um letztendlich meine Ziele zu erreichen. Hierzu werden als Belege Passagen aus dem Kapitel vorgelesen.

Aus der Sicht eines Betroffenen erhalten die Schülerinnen und Schüler ein „Grundhandwerkzeug“, mit dem sie ihre emotionale Welt in Zeiten der inneren Verletzung selbst bearbeiten können, was ihnen den Vorteil erschafft, nicht so schnell anfällig für psychische Krankheiten zu werden.

Aspekte, wie der Umgang mit Mobbing, Verletzungen in der Kindheit (Schulzeit), Gruppenzwang sind ebenfalls eines der Kernpunkte im Laufe der Lesung mit Vortrag.

 

Hier einige Fragen, die immer wieder gestellt werden:

Wie beginnt das Programm der Identitätsreise?
Der Einstieg erfolgt mit einem Trailervideo, der 1 Minute lang ist. Danach erfolgt eine rhetorische Frage zusammen mit der Maske in der Hand. Mit diesem pädagogischen Trick schaffe ich es, dass mir alle Schüler bis zum Ende aufmerksam zuhören. Ich trage im Freien vor und beziehe die Schüler in der anschliessenden Diskussionsrunde mit ein, wo sie die Möglichkeit bekommen ohne Angst ihre Fragen stellen zu können, die sie bewegen.

Für welches Alter ist das Programm bestimmt, wie lange dauert eine Veranstaltung und wie viele Schüler können daran teilnehmen?
Das Programm ist für Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 und aufwärts geeignet. Das Programm dauert inklusive der Frage- und Diskussionsrunde 90 Minuten. Pro Veranstaltung können 100 bis 200 Schüler teilnehmen. Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Veranstaltungen an einem Tag zu machen.

Wie könnte das Programm in der Schule ablaufen?
Dies könnte wie folgt aussehen: Die erste Veranstaltung findet um 9 Uhr für die Neuntklässler statt. Um 10:45 Uhr schließt sich die zweite Veranstaltung für die Schüler der 10 Klasse an. Die dritte Veranstaltung beginnt um 12:30 Uhr oder 13:15 Uhr für die Oberstufe. Dieser Zeitplan hat sich an größeren Schulen bewährt. An kleineren Schulen empfiehlt es sich, mehrere Jahrgänge zusammenzufassen.

Was ist zu berücksichtigen?
Der Erfolg einer Veranstaltung hängt auch vom Raum ab. Deshalb ist es wichtig, dass es ein großer Raum ist – nach Möglichkeit in der Aula oder Mehrzweckhalle mit technischen Voraussetzungen – und dass alle Schüler auf Stühlen oder Bänken sitzen. Kein Klassenraum. Hintergrund ist, dass sich die Schüler erfahrungsgemäß erst dann emotional öffnen können, wenn die Atmosphäre im Raum stimmt.

Zusatzpaket Workshop I & II:
Ein neuer Workshop ist seit 2019 ein weiterer Bestandteil des Programms. Mit dem Intensivworkshop wird in einer Gruppe von 10-20 Schülern die emotionalen Themen weiter vertieft und behandelt. Der Workshop ist eine Zusatzoption, der im Anschluss dazu gebucht werden kann.

„Angstfrei reden“ ist ein Programmunabhängiger zweiter Workshop, der Schülern hilft ihre Gefühle und Gedanken ohne Blockaden Erwachsenen gegenüber mitteilen zu können. Weitere Informationen auf Anfrage (Infomaterial).

Auszug aus Kundenstimmen:

„Herr Deva Manik verkörpert das, was mit Recht als eine resiliente Person bezeichnet werden kann. Die Mischung aus ergreifender Lesung, biografischer Authentizität und fachorientierter Diskussion läßt für unsere Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik Theorie lebendig werden, eröffnet autobiografische Perspektiven und fördert so einen pädagogischen Optimismus, der allen zu wünschen ist.“ Prof.Dr.Obermaier, Köln

 

 

„Lieber Deva, verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2017, möchte ich mich nochmals für deine beeindruckende Lesung bedanken, deren Gast ich sein durfte.“ Wolfgang Schoch, Schuldirektor, Hilden

„Auch wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir für den tollen Abend. Es war eine sehr austauschreiche und von unserer Seite aus auf jeden Fall eine erfolgreiche Lesung und Diskussion.“ Ment4You Team Münster

 

 

„Ich habe den Auftakt der Veranstaltung noch mitbekommen und fand die Mischung aus Erzählung und Lesung sehr erfrischend. Frau M. von der Schule hat mir letzte Woche noch zurückgemeldet, dass Sie Schüler aus der Reserve gelockt haben,von denen man sonst nicht viel hört.“ 

 

 

„Es ist unglaublich, wie Sie es schaffen in Ihrer Lesung und Diskussion von 90 Minuten, die Schüler so zu begeistern, dass sie ruhig und konzentriert zu hören.“

 

 

 

„Obwohl es eigentlich total logisch ist, dass man nur glücklich wird, wenn man zu dem steht, wie man ist oder was man macht bzw. machen möchte, passiert es immer wieder, dass man so handelt, wie es die Familie oder Gesellschaft von einem erwartet oder dass mich sich vor anderen verstellt. Ich fand es sehr gut, dass Deva Manick uns dies wieder ins Gewissen rief, indem er seine komplizierte Lebensgeschichte erzählte. Viele der genannten Punkte konnte ich gut nachvollziehen und andere konnten das, glaube ich, auch. Ich bin mir sicher, dass es vielen hilft, wenn man weiß, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist und einem die einfachste Lösung vorgezeigt wird: Einfach so sein, wie man sein möchte.
Mich hat der Vortrag zum Nachdenken angeregt.“ Schülerin aus der Jahrgangsstufe 10

„Wir haben an diesem Abend einen tiefen, sehr privaten Einblick bekommen, mit Eindrücken, die sonst im verborgenen bleiben. Mit Deva Manicks Blick hinter die Kulissen müssen wir eigene Einschätzungen und Urteile neu überdenken und anerkennen welche Herausforderungen es für Menschen bedeutet, die zwischen zwei Kulturen aufwachsen. Die Lesung hat unsere Erwartungen weit übertroffen und uns auf vielfältige Weise bereichert.“ Spendenaktion Doc Mobile e.V., Familie Th. aus Aachen

„Lieber Herr Manick, Sie waren wunderbar – ich habe Ihre Lesung sehr genossen.
Mit herzlichen Grüßen “Dr. Matthiesen, Leiterin Bildung WEICHENSTELLUNG

 

„Deva Manick bot mit seinen sechs Lesungen im Landkreis und in der Stadt Hof sehr persönliche Einblicke in sein Leben und das einer Einwanderungsfamilie. Er scheute nicht davor zurück, über Gewalt in der Familie, Ausgrenzung, Mobbing und Rassismus zu sprechen. Zugleich zeigte er aber auch Lösungsstrategien auf, die seine Geschichte zu einem positiven Identifikationsbeispiel für junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte im Hofer Land machte.“  Dr.Franziska Tauber, Fachstelle gegen Rechtsextremismus (Demokratie leben!), Hof

 

 

 

                                                                 Ratingen. Das Heim, wo ich einst zur Welt kam und  meine Kindheit verbrachte.

 

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Angstfrei reden - Workshop


Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, erinnere ich mich an viele Situationen, in denen ich Gedanken und Gefühle, die mir gerade durch den Kopf gingen, gern zum Ausdruck gebracht hätte. Doch aufgrund der Tatsache, dass die anderen Erwachsene waren und sie demnach größer und älter waren als ich, traute ich mich nicht und behielt es für mich. Ich fühlte mich ihnen gegenüber körperlich und geistig unterlegen. Ein Verhalten, das sich während der Jahre meiner Entwicklung als Schüler verfestigte, ohne dass ich mir darüber im Klaren war, dass es nicht so bleiben musste. So steigerte sich mit den Jahren die Angst in mir und ich hielt an der Eigenschaft fest, in entscheidenden Situationen eben nichts zu sagen.

Ein ähnliches Verhalten trifft auch in der heutigen Zeit auf viele Heranwachsende zu, unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund. Um ihre Angst zu brechen, habe ich im Jahr 2018 auf der Grundlage meiner 7-jährigen Erfahrung aus der Kinder- und Jugendarbeit diesen Workshop entwickelt. Nach erfolgreichen Testläufen in Köln startet nun das Projekt „Angstfrei reden“ offiziell.

Allgemeine Infos

Thema: Blockierende Gedanken und Gefühle bereits rechtzeitig zu erkennen und ohne „Angst“ sprechen zu können.
Stil: Workshop
Anzahl: 2 Gruppen mit jeweils 6-10 Schülern pro Gruppe
Größe:  6-10 Schüler pro Gruppe / Workshop
Klasse: 5 – 13
Zeit:     2,5 Stunden pro Gruppe / Gesamt: 5 Stunden
Materialien: Moderationskarten, Stifte etc. sind vorhanden
Anforderung: Pinnwand und Tafel
Nachbetreuung: 1 Monat mit jeweils 1 mal pro Woche Skype Termin mit dem Klassenlehrer zwecks Austausch und Beratung

Buchung: Schreiben Sie mir hierzu eine Mail mit einem Terminvorschlag und der Gruppengröße. Bitte beachten Sie, dass eine Buchung mindestens 6 Wochen vor geplanten Termin geprüft werden kann. Es können auch zwei Workshops, also 4 Gruppen an einem Tag gemacht werden.
Kontakt:                                         info@imglashaus.com oder 0221 42330279

Die Schüler lernen auf einer spielerischen Art und Weise, den Umgang mit dem Thema „Angst“ vor Gruppen zu sprechen, vor Erwachsenen und Autoritätspersonen und vor allem Schulhof Situationen besser umzugehen.

Sie erhalten durch Praxisbeispiele, als auch in den jeweiligen Rollenspielen innerhalb des Workshops bestimmte „Grundhandwerkzeuge“, mit denen sie ihre emotionale Welt in Zeiten der inneren Blockaden im Kopf selbst bearbeiten können. Dabei nimmt jeder Schüler eine bestimmte Position ein, die er innerhalb der Gruppe spielt. Die Schüler lernen spielerisch, wie sich das Gefühl in der jeweiligen „Rolle“ anfühlt.
Aspekte, wie der Umgang mit Mobbing, Verletzungen in der Kindheit (Schulzeit), Gruppenzwang stehen im Mittelpunkt der Arbeit.

Suizid durch Mobbing

Häufig erfahren wir in den Medien das Resultat eines abgeschlossenen Prozesses. Die Anzahl der Suizidfälle bei Jugendlichen ist besorgniserregend, ja geradezu alarmierend. Die neusten Statistiken beziffern, dass sich jeden zweiten Tag in Deutschland ein Teenager das Leben nimmt. Laut aktueller Studie betrifft es 50 Prozent der 10- bis 14-Jährigen, die mindestens einmal an Selbstmord gedacht haben, wie es der Kinder- und Jugendpsychiater Hellmuth Braun-Scharm in einem Interview für das Rheinische Ärzteblatt hervorhebt. Der bundeserregendste Fall in 2019 war der Suizid einer 11-Jährigen an einer Grundschule in Berlin. Über Wochen und Monate war sie Opfer der täglichen Hänseleien anderer Schüler, sodass sie am Ende vor lauter Verzweiflung den Freitod wählte. Der letzte Ausweg für zahlreiche Mobbingopfer, wenn sie sich einsam und allein mit ihrem Schicksal fühlen. Ähnliche Brücken sind zu vergleichbaren Fällen aus der Vergangenheit zu ziehen. Das Tatmotiv führt zum unsichtbaren Ort, der verletzten Seele hin. (Quellen: Spiegel, Tagesspiegel)

Während ich mir Gedanken darüber machte, wie es mir gelingen kann, diesen Teufelskreis ein Stückweit zu brechen, stellte ich mir die Frage, wie ich auf der Grundlage meiner gesammelten Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie der eigenen Erfahrung aus der Schulzeit gerade schwachen Schülern einen Weg aus ihrem seelischen „Gefängnis“ aufzeigen kann, sodass ihr Hilfeschrei nach außen rechtzeitig erkannt und gehört wird.

Viele Opfer verschweigen ihr Leid, was ein unsichtbares Gift für die bereits angeschlagene Seele ist. Symptome wie Ess- und Schlafstörungen sind die ersten Anzeichen der daraus resultierenden Folgen. Die Ansammlung der Verletzungen auf dem Konto der Seele. Doch was, wenn die Betroffenen lernen, rechtzeitig ihren Verletzungen eine Stimme zu geben? Wenn sie die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist?

Die Spur führt auf die Beseitigung des Gefühls der blockenden Angst sowohl im Kopf als auch im Herzen. Genau das Gefühl, das Opfer lähmt, dagegen anzukämpfen. Und so kann sich am Ende aus einer Schwäche eine Stärke entwickeln, die womöglich Schlimmes verhindert. Und genau hier soll der Workshop ansetzen, damit die Schüler bereits in jungen Jahren die vorhandenen Blockaden beseitigen und Angstfrei ihren Weg gehen können.

 

 

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