Autor,Redner&Identitätsmentor

Identitätsreise: „Wer bin ich wirklich?“

Ich helfe jungen Menschen auf ihrer Reise zu sich selbst und dabei nehme ich sie mit auf die Identitätsreise: „Wer bin ich wirklich?”. 

Vortrag mit Lesung und Diskussion

Zeit:              90 Minuten|60 Min. Lesung mit Vortrag|30 Min. Diskussion|
Größe:         30 bis 200 SuS pro Veranstaltung |
                     Bis zu 3 Veranstaltungen pro Tag möglich
Alter:           Ab 16 Jahre
Schulen:      Berufsbildende Schule|Gesamtschule|Gymnasium|                                        Hauptschule|Realschule|
Mail:             info@imglashaus.com
Preis:            Anfrage mit der Anzahl der gewünschten Veranstaltungen


Der Vortrag arbeitet sich chronologisch durch meine Jugend bis zum Erwachsenenalter und dabei ist im Fokus, welche Hürden ich überwinden musste, um letztendlich meine Ziele zu erreichen. Hierzu werden als Belege Passagen aus dem Kapitel vorgelesen.

Aus der Sicht eines Betroffenen erhalten die Schülerinnen und Schüler ein „Grundhandwerkzeug“, mit dem sie ihre emotionale Welt in Zeiten der inneren Verletzung selbst bearbeiten können, was ihnen den Vorteil erschafft, nicht so schnell anfällig für psychische Krankheiten zu werden.

Aspekte, wie der Umgang mit Mobbing, Verletzungen in der Kindheit (Schulzeit), Gruppenzwang sind ebenfalls eines der Kernpunkte im Laufe der Identitätsreise.

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Zum Buch

Eine kleine Reise in meinem vorzutragendem Kapitel:“Wer bin ich wirklich?“.

„Wer bin ich wirklich? Diese Frage stellen sich manche Jugendliche und vermuten, die Antwort während ihres Wandelns zwischen den kulturellen Welten zu finden. Die wirkliche  Antwort  müssen  sie  jedoch  direkt  vor  ihren Augen suchen, nämlich bei sich selbst!

Wie ich bereits erläutert habe, befindet sich das Individuum eines tamilischen Kindes in den Fesseln der Kultur beziehungsweise der Gesellschaft. Durch diese Gefangen- schaft gelingt es dem Kind nicht, sich selbst zu finden, da es die meiste Zeit gedanklich damit beschäftigt ist, wie es der Kultur gegenüber gerecht werden kann. Sei es durch die Teilnahme an Feierlichkeiten, die Erfüllung bestimmter familiärer Pflichten, die Übernahme der Verantwortung für jüngere Geschwister oder die Erreichung eines bestimmten Berufsstandes, mit dem der junge Mensch den Namen seiner Familie in ein gutes Licht rückt. Dass dadurch das eigene  Leben  vernachlässigt  wird,  bemerken  viele  erst, wenn sie von den Fesseln befreit sind.

Dies kann zum Beispiel durch einen Auszug aus dem Elternhaus geschehen.
War oder ist man selbst Gefangener der Gesellschaft?
Wie lange hat man unbewusst die Rolle einer Marionette übernommen, nur um den Willen anderer zu erfüllen und sie glücklich zu machen?
Für Gefühle gibt es in der Gesellschaft wenig Platz, denn es gilt immer noch die Devise: „Was denkt die Gesellschaft
darüber?“

Erlaubt sie Gefühle nicht, so sind sie einem, der sich in diesem System befindet, verboten. Ich konnte sehen, dass selbst Menschen, denen es finanziell gut ging, etwas in ihrem Leben fehlte, nämlich die Freude. Umso schwerer ist es sicherlich für ein Kind, die materielle Freude der Eltern zu teilen, wenn es sich nach mehr Zuneigung und Wärme sehnt. Dieser Zwiespalt bewirkt im Innern des betroffenen Kindes eine tiefe Wunde, welche die Eltern ohne Weiteres nicht sehen, denn das Zeigen von Gefühlen ist in der Gesellschaft untersagt. Hierzu kommt als weitere Belastung die unzureichende Kommunikation zwischen dem Kind und seinen Eltern. Während die Eltern sich gedanklich in ihrer heimatlichen Welt in Sri Lanka befinden, sind die Kinder in dem Zwiespalt zwischen der deutschen und der tamilischen Welt gefangen. Die Problematik entwickelt sich, wenn die Kinder den Eltern gegenüber die eigenen Wünsche erklären müssen…“

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